Berlinale-Besuch der Klasse 8e

Ein weiterer der insgesamt fünf Kurzfilme heißt Sukoun. Die Regisseurin heißt Dina Naser und hat die Idee des Films aus eigenen Erfahrungen und Geschichten anderer heraus entwickelt. Im Kurzfilm sieht man ein zwölf-jähriges Mädchen namens Hind in Jordanien, das regelmäßig zum Karate-Training geht. Die Schauspielerin (Malak Nassar), wie auch ihre Figur im Film, hat eine Hörbehinderung. Als sie eines Tages, wie gewohnt, zum Karate-Training ging, hielt ihr ‚Meister‘ sie auf. Er packte sie und begann sie anzufassen. Erstmal war Hind zu geschockt, um sich irgendwie wehren zu können und anschließend riss der ‚Meister‘ ihr das Hörgerät aus dem Ohr, was sie ruckartig von der Außenwelt trennte. Hind kann zuhause erstmal nicht darüber reden, wird aber zum Ende des Films eine Lösung für sich finden, um diesen Übergriff zu verarbeiten.
Dieser Film spricht extrem wichtige Themen an und soll vermitteln, dass es sehr wichtig ist, über solche Übergriffe zu reden, egal wie sehr sie einen belasten. Mir persönlich gefällt der Film sehr gut, jedoch finde ich die Handlungsgeschichte etwas zu einfach. Im Film ist nur ein Ereignis gezeigt, daher habe ich das Gefühl, dass der Film noch nicht fertig ist. (hh)

Der Kurzfilm Papillon hat den Gläsernen Bären als bester Kurzfilm bei Generation Kplus gewonnen. Der Film Sukoun hat eine Lobende Erwähnung der Jury erhalten. Die Klasse hat nun schon im zweiten Jahr einen Berlinale-Festival Tag miterlebt und freut sich schon auf das Programm der 75. Berlinale Festspiele.

Texte von Ronja Kunze und Hannah Hayllar (Klasse 8e)

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